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Schloss Neuschwanstein Königsschloss

Als der König am 13. Juni 1886 in der Nähe von Schloss Berg starb war Neuschwanstein noch nicht fertig gestellt. Das Schloss sollte nach den Wünschen von Ludwig II. niemals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, doch bereits sechs Wochen nach seinem Tod wurde Neuschwanstein für Besucher geöffnet.

Die für den Bau aufgenommenen Kredite wurden mit den Eintrittsgeldern finanziert. Den Nachlassverwaltern von Ludwig II gelang es dadurch bis 1899 die Bauschulden auszugleichen. Für einen reibungslosen Besichtigungsverlauf, wurden einige Räume und die Hofgebäude noch fertiggestellt. Anfangs konnten sich die Besucher frei im Schloss bewegen, dies hat zur Folge, dass das Mobiliar sehr litt.

Das Schloss überstand die Zeit der Weltkriege ohne Zerstörungen. Unter einer Unterorganisation der NSDAP diente als Depot für in Frankreich geraubte Kunst bis 1944. Alle Kunstgegenstände wurden fotografiert und katalogisiert. Es befanden sich 39 Fotoalben nach Kriegsende auf dem Schloss, diese dokumentierten den Umfang des Raubes und sind heute im Amerikanischen Nationalarchiv aufbewahrt. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wurden Goldschätze der Deutschen Reichsbank auf dem Schloss gelagert, in den letzten Kriegstagen wurden sie jedoch an einen bis heute unbekannten Ort verschleppt. Im April 1945 droht Neuschwanstein kurzzeitig doch die Zerstörung durch eine Sprengung, die verhindern sollte, dass das Gebäude und dort gelagerte Kunstschätze in Feindeshand übergehen.

Dieses Vorhaben wurde jedoch vom damit beauftragten SS-Gruppenführer nicht in die Tat umgesetzt und das Schloss bei Kriegsende dem alliierten Kunstschutz übergeben. Nach Ende des Zweiten Weltkrieg nutzte die Bayerische Archivverwaltung Räume im Schloss als provisorisches Bergungslager für Archivalien, denn die eigentlichen Räumlichkeiten in München waren ausgebombt worden.

Schloss Neuschwanstein gilt weltweit als Sinnbild für die Zeit der Romantik. Es war unteranderem Vorbild für die Dornröschenschlösser in den Disneyland-Themenparks. Desweiteren auch Drehort für Filme wie Helmut Käutners Ludwig II. von 1955 und Luchino Viscontis Ludwig II. von 1972. Künstler wie Andy Warhol wurden von Neuschwanstein inspiriert, dieser machte es zum Thema in einem seiner Pop-Art-Bilder.

2007 war Neuschwanstein auch bei der Abstimmung über die neuen Weltwunder zu finden, hier belegte es den achten Platz. Neben Herrenchiemsee und Linderhof strebt auch Neuschwanstein seit 2008 eine Aufnahme in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO an.

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